El Fayoum Oase

Aus Aegypten-Tourist.info

Auf der Landkarte erscheint El Fayoum wie "die Knospe am Stängel des Nils".

Der Name Fayoum kommt von dem pharaonischen Wort "Bayoum", welches "das Meer" bedeutet, benannt nach dem großen Binnensee, der heute als Karunsee bekant ist.

Fayoum ist seit pharaonischer Zeit berühmtes Jagdgebiet. Damals war Krokodilopolis, das Zentrum des Sobekkultes, die Hauptstadt der Oase. Es gibt zahlreiche pharaonische Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, so zum Beispiel einen Obelisk aus rotem Granit von Senusert I, die Pyramide von Senusert II in Lahoun, die Pyramide von Amenemhat III in Hawara und die Ruinen des antiken Karanis. Nahe der Ruine befindet sich ein Campingplatz, sowie ein kleines Museum, welches die Geschichte der Fayoum-Oase, Pflanzen- und Tierwelt präsentiert und einen kleinen Zoo beherbergt.

Die Fayoum Oase ist mit einer Fläche von 60-70 km² die größte Oase Ägyptens. Zur Zeit der 13. Dynastie war Fayoum der beliebteste Urlaubsort für Pharaonen. Paläste wurden hier errichtet. Die Griechen glaubten, dass die Krokodile im Karunsee heilig seien, und nannten die Hauptstadt Krokodilopolis. Ein Tempel zu Ehren Sobek, des Krokodilgottes, wurde errichtet.

Inhaltsverzeichnis

Pharaonische Monumente

  • Die Pyramide von Hawara: erbaut für König Amenemhet III, beinhaltet seinen Totentempel, der als Labyrinth bezeichnet wird. Dieses immense Bauwerk war etwa 305 m lang und 244 m breit, besitzt zwei Höfe und zwei Stockwerke, die sich jeweils in 1500 Zimmer gliedern.
  • Medina Wadi, der kleine Tempel Amenemhet III
  • Kasr El Sagha, Tempelanlage

Griechische - römische Monumente

  • Die alte Stadt Kranis mit den beiden, Gott Sabek geweihten Tempeln, sowie die Tempelanlage von Om El Atl, die für die Griechen das Zentrum geistiger Inspiration darstellte.
  • Die Tempelanlage von Qasr Qaroon, aus Kalkstein gebaut, wurde sie unter Ptolemäus errichtet.
  • Die Ruinen der Stadt Demiet El Saaba beinhalten die Reste des Tempels, der in der griechischen Zeitepoche aus Lehmziegeln geschaffen wurde.

Christliche Monumente

  • Das Kloster von Al Malak umfasst viele Kirchen des 13. Jahrhunderts, wie z.B. die Kirche von Erzengel Michael, und die des Engels Gabriels, sowie El Gharb.

Islamische Monumente

  • Qantarat Al Lahoon (= die Brücke von Lahoon) wurde aus massivem Stein direkt am See Bahr Yusuf in doppelter Ausführung für König El Zaher Bebars erbaut.
  • Die Moschee von Qaitbey wurde im Namen seiner Frau, Khwanda Aslabei, zur Zeit der Marmelucken in Auftrag gegeben.
  • Das Minaret und der Dom von Sheik Ali Al Rubi. Die hängende Moschee geht zurück auf die Zeit der Osmanen.


Siehe auch


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